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Serge Gnabry der deutsche „Pele“

Auf dem Weg zum Phänomen

Bei Bayern

Manchmal lässt Serge Gnabry in Interviews sehr plötzlich Sätze mit einem gewissen Echo fallen. Beim FC Bayern wurde er in der vergangenen Saison mal routinemäßig nach der Konkurrenzsituation zu Arjen Robben gefragt, und als man erwartete, dass er irgendwas sagt von wegen, dass Robben natürlich ein super Spieler sei, er seine Leistung bringen müsse und am Ende der Trainer entscheide, meinte Gnabry: „Wenn ich draußen bin, sitzt auch ein Hochkaräter auf der Bank.“ Zack. Erst wunderte man sich, dann dachte man, dass das schon eine sehr forsche Aussage ist von so einem jungen Kerl. Aber nach ein paar Wochen merkte man, dass er schlicht die Wahrheit gesagt hatte.

Nach dem 6:1 gegen Nordirland stand Gnabry im langen Mantel auf dem Rasen, ein TV-Mikrofon unter der Nase, wieder bekam er eine eher routinemäßige Frage, wie denn sein Fazit nach diesem Umbruchsjahr aussehe. „Ich finde es so langsam ein bisschen nervig, immer noch vom Umbruch zu reden“, meinte Gnabry. „Klar, wir haben eine junge Mannschaft, aber ich denke, dass wir sehr, sehr guten Fußball zeigen.

Gnabrys Torquote erinnert an Gerd Müller

MUNICH, GERMANY – AUGUST 05: Serge Gnarby of Bayern Muenchen looks on during the friendly match between Bayern Muenchen and Manchester United at Allianz Arena on August 5, 2018 in Munich, Germany. (Photo by Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images)

Den Umbruch beenden – das wollte kein anderer beim DFB, obwohl in den Katakomben nach zehn Toren in zwei Spielen, dem Gruppensieg vor den Niederlanden und der Gewissheit, dass man bei der EM 2020 alle Vorrundenspiele in München austragen wird, eine gute Laune herrschte wie schon sehr lange nicht mehr im Kreise der Nationalmannschaft. Aber alle behielten angesichts der jüngeren Vergangenheit ihre Demut, sprachen durchaus noch vom Umbruch, nannten ihn manchmal nur „Prozess“ und beklagten die fehlende Zeit bis zum Turnier, weil sich ja noch vieles entwickeln müsse. Nur Gnabry sah irgendwie nicht ein, warum er unentwegt von einer Mannschaft als Baustelle reden soll, wo man doch auch jetzt erfolgreich sein kann – und nicht erst irgendwann.

Aber gut, er hatte auch gerade drei Tore geschossen und wenn einer beim DFB mal einen Schritt aus der Selbstkasteiung wagen sollte – dann doch Gnabry, der aus diesem für die deutsche Nationalmannschaft sehr uneindeutigen Jahr als sehr eindeutiger Gewinner hervorgeht. Erst adelte ihn Joachim Löw mit einer expliziten Stammplatzgarantie – ein Privileg, das neben ihm nur Manuel Neuer, Toni Koos und Joshua Kimmich haben – dann spielte er sich in nur einer handvoll Länderspielen zum neuen Fixpunkt im deutschen Angriff.

Gnabry spielt….Gnabry spielt IMMER.

Jogi Löw

Hallo Welt

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DEHOGA

DEHOGA zu den Corona-Folgen im Gastgewerbe

Die rasche Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland und Europa hat dramatische Auswirkungen auf das Gastgewerbe und die Wirtschaft insgesamt. Panik und Hysterie sind sicherlich weiterhin keine guten Ratgeber. Allerdings haben wir seit Ende Februar eine neue Situation, die unter anderem zu Absagen von Messen und Großveranstaltungen führt. Immer mehr Betriebe berichten von Stornierungen von Veranstaltungen im Gastgewerbe.

Viele Betriebe befinden sich am Rand ihrer wirtschaftlichen Belastbarkeit. Existenzen stehen auf dem Spiel. Die Branche braucht jetzt sofortige, unbürokratische und effektive Unterstützung.

Das aktuelle DEHOGA-Papier „Nothilfeprogramm für das Gastgewerbe“ finden Sie hier…

Mit dem folgendem Merkblatt wollen wir Ihnen, so gut es nach derzeitigem Kenntnisstand möglich ist, die aktuell wichtigsten Fragestellungen vertrags-, arbeits- und versicherungsrechtlicher Art beantworten und die branchenrelevanten Hygienemaßnahmen aufzeigen

Hier geht es zum DEHOGA-Merkblatt…

Aufgrund der zunehmenden Ausweitung des Coronavirus in Deutschland und der immer stärker werdenden Auswirkungen auf die Wirtschaft hat der Koalitionsausschuss der Großen Koalition in der Nacht vom 8. auf den 9. März 2020 substanzielle Verbesserung beim Kurzarbeitergeld beschlossen.

Bereits am 13. März 2020 haben Bundestag und Bundesratdieseabge-senkten Voraussetzungen und erweiterten Leistungenbeschlossen. Das Inkrafttreten des Gesetzes und die entsprechende Rechtsverordnung sollen unmittelbar folgen.

Der DEHOGA hatte die jetzt angekündigten Verbesserungen beim Kurzarbeitergeld aufgrund dermassiven Umsatzrückgänge in der Branche gefordert und begrüßt die schnellen und konsequenten Entscheidungen der GroKo an dieser Stelle als erster wichtigen Schritt in die richtige Richtung nachdrücklich.

Die DEHOGA-FAQs zur Kurzarbeit finden Sie hier…

Die DEHOGA-FAQs zur Betriebsschließungsversicherung finden Sie hier…

Die DEHOGA-FAQs zu den Arbeits- und Soziarechtlichen Fragen finden Sie hier…

Die DEHOGA-Checkliste zur Betriebsstillegung finden Sie hier…

Die Übersicht Beschränkungen Gastgewerbe in den Bundesländern Stand 20.03.2020 finden Sie hier…

Das BDA-Merkblatt zu Arbeitsrechtlichen Folgen einer Pandemie finden Sie hier… 

Die Liste der zuständigen Behörden in den Bundesländern für §56 lfSG finden Sie hier…

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KfW Schnellkredite abrufbar

Seit Mittwoch können kleine und mittlere Betriebe ab zehn Mitarbeitern über ihre Hausbanken die neuen „KfW-Schnellkredite“ beantragen. „Der Bund sichert diese Schnellkredite zu 100 Prozent ab, die Hausbanken tragen kein eigenes Risiko. Damit ist sichergestellt, dass das Geld schnell da ankommt, wo es besonders dringend gebraucht wird“, sagt Bundesfinanzminister Olaf Scholz.  Das neue Programm „KfW-Schnellkredite 2020“ ist ein weiterer wichtiger Baustein eines umfassenden Schutzschirms für Wirtschaft und Arbeitsplätze in Deutschland. Die Bundesregierung hatte das Programm am 6. April beschlossen, am 11. April folgte die beihilferechtliche Genehmigung der Europäischen Kommission. Informationen zum Programm sowie zu den Voraussetzungen für die Beantragung gibt es hier. Unter diesem Link gibt es allgemeine Informationen für Unternehmen und Selbstständige.

Kein Kurzarbeitergeld bei Betriebsschließungsversicherung

In aktuellen Bescheiden der Bundesagentur für Arbeit wird betroffenen Unternehmen mitgeteilt, dass die Gewährung von Kurzarbeiterentgelt nicht möglich ist, wenn eine Betriebsschließungsversicherung vorliegt. Besonders bei Vergleichsangeboten sollte genauestens geprüft werden, ob ein solcher Vergleich negativen Einfluss auf staatliche Leistungen haben könnten. Hier geht es zum vollständigen Artikel.

Abholhelden.de: Innovatives Takeaway-Portal geht online

Unter abholhelden.de offeriert der Unternehmer Bernd Förtsch der deutschen Gastronomie das erste umfassende Takeaway-Portal. Von der Bestellannahme über die Bezahlung bis zur Kapazitätsplanung sind alle wichtigen Funktionen enthalten. Erster Mitstreiter ist Sternekoch und TV-Star Alexander Herrmann. In der Einführungsphase bis zum 2. Mai ist das Angebot vollkommen kostenlos, danach fällt eine geringe Umsatzprovision an. Sowohl Bestellung als auch Bezahlung und Belegerstellung laufen komplett über die Abholhelden und vereinfachen und beschleunigen somit die Prozesse im Restaurant. Intelligente Terminierungs- und Streckenplanungsfunktionen minimieren zudem die Wartezeit vor Ort. Die Gastwirte können die Auslastung besser verteilen, die Planbarkeit für alle Beteiligten erhöht sich. Somit entfällt nicht nur die Gefahr von Fake-Bestellungen, auch das Thema Kontaktloses Bezahlen und die Problematik von Warteschlangen – schon in normalen Zeiten ein Ärgernis, aber jetzt eine Gefahr – werden berücksichtigt und gelöst. Informationen rund um weitere Tools finden Sie auch in unserem Übersichtsartikel.

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Unilever unterstützt die Bekämpfung von Covid-19 mit 100 Millionen

Unilever stellt 100 Millionen Euro zur Unterstützung globaler und lokaler Bemühungen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie zur Verfügung. So wollen wir dazu beitragen, das Leben und die Lebensgrundlagen von Mitarbeitenden, Verbrauchern, Gemeinden, Handelspartnern und Lieferanten vor den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zu schützen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz spenden wir zudem kurzfristig und unbürokratisch Produkte im Wert von 2 Millionen Euro an Hilfsorganisationen und Angestellte medizinischer Einrichtungen. So erhalten die Tafeln in Deutschland Körperpflegeprodukte, Lebensmittel und Haushaltsreiniger.  Ein gutes Beispiel, dem sich weitere Großkonzerne anschließen sollten.

Hotelverband hilft Hoteliers bei Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen Booking.com

Von 2006 bis 2015 hat Booking.com, der Marktführer unter den Buchungsportalen, unstreitig kartellrechtswidrige Bestpreisklauseln verwendet. Insbesondere die so genannten „weiten“ Bestpreisklauseln, mit denen Booking.com den angeschlossenen Hotels verboten hat, auf irgendeinem anderen Vertriebsweg Zimmer zu günstigeren Raten anzubieten, verstießen eindeutig gegen geltendes Kartellrecht. Dies hat das Bundeskartellamt – umfassend bestätigt durch das OLG Düsseldorf – im Fall „HRS“ festgestellt. Hotels ist durch die „weiten“ Bestpreisklauseln Schaden u.a. in Form überhöhter Buchungsprovisionen entstanden. „Nach den Grundsätzen des europäischen und deutschen Kartellrechts hat Booking.com den Hotels diesen Schaden samt Zinsen zu ersetzen. Mit unserer Initiative ‚daBeisein‘ bieten wir wie schon in der erfolgreichen Causa HRS in Deutschland gelegenen Hotels die Möglichkeit, sich an einer gruppenweisen Anspruchsdurchsetzung ohne Kostenrisiken zu beteiligen“, erläutert Otto Lindner, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA). „Wir bieten allen Hoteliers in Deutschland diese Hilfestellung an, weil zeitnah eine Verjährung der Ansprüche drohen könnte.“

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